Wechseljahre Symptome

Wechseljahre Symptome der Frau erkennen und ihnen entgegentreten

Rund 70 Prozent der Frauen hierzulande haben in einem bestimmten Alter Wechseljahre Symptome, die aufgrund der hormonellen Veränderung und der Änderung der Zyklus-Dauer im weiblichen Körper entstehen. Meistens verspüren Frauen im Alter zwischen 37 und 52 Jahren über unterschiedliche Zeiträume hinweg mit den Wechseljahren zusammenhängende Beschwerden, wobei diese bei rund einem Drittel der betroffenen Frauen so stark und einschneidend sind, dass eine Behandlung notwendig ist.

Eines der ersten Wechseljahre Symptome ist häufig eine unregelmäßig werdende Blutung, auch als Schmierblutung bezeichnet. Grund dafür ist eine hormonelle Umstellung im Körper, die auch dazu führt, dass sich die Regel im Vergleich zu den vorherigen Jahren verlängern oder verkürzen kann. Grundsätzlich treten natürlich nicht alle möglichen Symptome zugleich auf, sodass von den im Folgenden genannten Merkmalen mitunter nur sehr wenige zugleich auftreten werden.

Die typischen Wechseljahre Symptome im Überblick

Die folgenden Symptome können im Einzelfall auftreten:

- Hitzewallungen
- Schweißausbrüche
- Gereiztheit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Depressionen
- Herzrasen
- Lustlosigkeit
- reduzierte Leistungskraft
- trockene Schleimhäute
- Stimmungsschwankungen

Man kann demnach die unterschiedlichen Beschwerden, die in Folge der Wechseljahre ausgelöst werden können, in zwei Gruppen einteilen, nämlich in psychische und physische Beschwerden. Interessant ist zudem, mit welcher Häufigkeit die einzelnen Symptome bei den betroffenen Frauen auftreten. Hier zeigt sich die folgende “Rangliste”:

- Nervosität und Reizbarkeit treten bei rund 90 Prozent der betroffenen Frauen auf
- Müdigkeit und Leistungsabfall: ca. 80 Prozent
- Hitzewallungen sowie vermehrte Schweißausbrüche: ca. 70 Prozent
- Depressive Verstimmungen: ca. 70 Prozent
- Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche: 65 bis 70 Prozent

Die wirklich schwereren körperlichen Beschwerden, wie zum Beispiel Schwindel, Taubheitsgefühle und andere Sensibilitätsstörungen oder auch Herzbeschwerden, treten in verminderter Häufigkeit auf. Etwa 20 bis 40 Prozent der Frauen sind von diesen zuvor genannten Beschwerden betroffen.

Wie sich die häufigsten Wechseljahre Symptome äußern

Wie zuvor bereits in der Übersicht zu erkennen, zählen die Hitzewallungen und Schweißausbrüche mit zu den häufigsten Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten können. Die Hitzewallungen entstehen dadurch, dass sich die Gefäße der Haut plötzlich erweitern, sodass mehr Blut aufgenommen werden kann. Die Frauen nehmen diese Veränderung dann in Form eines starken Wärmeschubs wahr, der in der Regel vom Hals, Gesicht oder von der Brust ausgeht, sich dann aber meistens auf den gesamten Körper ausbreitet.

Die Schlafstörungen zählen ebenfalls zu den recht häufig auftretenden Beschwerden im Zuge der Wechseljahre, und werden vermutlich durch den vorhandenen Östrogenmangel verursacht. Auch die zuvor erwähnten Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind eine Ursache, denn hier wachen Frauen nicht selten mitten in der Nacht auf, und können in der Folge nur schwer oder gar nicht wieder einschlafen.

Sehr häufig treten auch einige der genannten psychischen und seelischen Beschwerden auf. So leiden die betroffenen Frauen unter Störungen des vegetativen Nervensystems, die sich zum Beispiel durch Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Lustlosigkeit bis hin zu Depressionen äußern können.

Neben den genannten Beschwerden kann es in einigen Fällen auch noch zu schwerwiegenderen und vor allem dauerhaften Beschwerden kommen, die im Zuge der Wechseljahre auftreten können. Als schwerwiegende Wechseljahre Symptome gelten zum Beispiel Bluthochdruck, Arthrose, Osteoporose und manche Frauen leiden fortan auch an chronischen Schmerzen.

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